Wenn Gefühle zur Wahrheit werden – und die Realität später kommt.
Heute kamen 21 Spaziergänger und Spaziergängerinnen um 18.30 Uhr zum Marienplatz. Das Wetter war eines heiteren Spaziergangs durch Weilheims´Straßen würdig.
Am Anfang erfuhren wir von einer besonderen Veranstaltung im Mai im Kino von Murnau
Am 30. August 2022, starb Michail Gorbatschow. Der Filmemacher Ralf Eger („Gabriele Krone-Schmalz: Verstehen“) nahm dies zum Anlass, einen neuen Film „Gorbatschow und Gödelitz – Frieden“ zu produzieren.
20.05.26 um 19 Uhr
Dann hörten wie eine Parodie auf die Affäre von ´Correctiv´
Was passiert eigentlich, wenn Emotionen schneller sind als Fakten?
In meinem satirischen Vortrag „Der Masterplan, der keiner war“ habe ich genau dieses Spannungsfeld beleuchtet – humorvoll, zugespitzt und doch mit einem ernsten Kern.
Ausgangspunkt war ein Urteil des Berliner Landgerichts, das zentrale Aussagen eines viel beachteten Medienberichts als „im Wesentlichen unwahr“ einstufte. Aussagen, die über Monate hinweg große Teile der öffentlichen Meinung geprägt, Emotionen geschürt und viele Menschen auf die Straße gebracht hatten.
Im Vortrag wurde deutlich:
* Wie schnell aus Interpretationen vermeintliche Wahrheiten entstehen
* Wie leicht Emotionen unsere Wahrnehmung beeinflussen
* Und wie selten wir innehalten, um zu prüfen, was tatsächlich gesagt wurde
In einem satirischen Zwiegespräch zwischen „Artikel“ und „Gericht“ zeigte sich, wie groß die Kluft sein kann zwischen gefühlter Wahrheit und überprüfbarer Realität.
Besonders eindrücklich war dabei die Rolle unserer eigenen Wahrnehmung:
Unser „inneres Alarmsystem“ – die emotionale Reaktion auf Bedrohung – ist oft schneller als unser rationales Denken. Und genau hier beginnt das Problem: Wenn wir nicht mehr unterscheiden zwischen dem, was wir fühlen, und dem, was tatsächlich belegt ist.
Der Vortrag hat viele zum Lachen gebracht – aber auch zum Nachdenken:
*Wie oft übernehmen wir Informationen ungeprüft?
* Wie schnell lassen wir uns emotional leiten?
* Und wie wichtig ist es, wieder mehr selbst zu hinterfragen?
Gerade in bewegten Zeiten ist es entscheidend, nicht nur zuzuhören, sondern auch zu prüfen.
Nicht nur zu fühlen, sondern auch zu verstehen.
Denn am Ende gilt:
* Wahrheit braucht Zeit.
* Emotionen brauchen nur Sekunden.
Bild KI-generiert: ChatGPT
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