Spaziergang 17.02.26:
Meldestelle für deutsche Mediziner in den USA
Heute leitet Bernhard diesen Spaziergang um durch und über Weilheim. Es waren 25 Spaziergängerinnen und Spaziergänger, die ihren friedlichen Protest auf unserem Spaziergang kundtaten.
Hier ist sein Vortrag von diesem Tag:
Es gibt in den USA unter der Trump-Administration eine Informelle Meldestelle des US-Gesundheitsministeriums für deutsche Ärzte, gegen die in der BRD wegen falscher Maskenatteste ermittelt worden ist und die auch betraft worden sind.
Geistiger Motor ist US-Gesundheitsminister Rober F. Kennedy jr., Leiterin Bethany Kozna.
Für viele der Ärzte in der BRD hatte ihr Engagement gegen die Auflagen der Gesundheitsbehörden berufliche und private Folgen. Tausende von ihnen sind ins Visier der Justiz geraten, weil sie Maskenbefreiungen und Impfbescheinigungen ausgestellt haben, die von den Behörden spaäter als unrechtmäßig eingestuft wurden.
Mehr als 1000 Verfahrens sind inzwischen abgeschlossen, dabei wurden Geldstrafen bis 25.000 Euro verhängt, ebenso Berufsverbote und Haftstrafen.
Diese Strafverfolgung hatte US-Minister Kennedy in einem Brief an seine deutsche Amtskollegin kritisiert. Nach seiner Meinung hat eine Regierung, die Ärzte deswegen kriminalisiert, eine rote Linie überschritten. Die Autonomie der Patienten wird nach seiner Meinung dabei außer Acht gelassen. Die Freiheit der Bürger, bei medizinischen Entscheidungen nach eigenen Überzeugungen zu handeln, werde dadurch mißachtet.
Die bundesdeutsche Gesundheitsministerin Wanka hat aber alle diesbezüglichen Vorwürfe aus den USA zurückgewiesen.
Viele offizielle Beurteilungskriterien, die zu den scharfen Impf- und Isolationsmaßnahmen deutscher Amtsstellen aus der Zeit des Coronajahres 2020 geführt hätten, wären heute bedeutungslos.
Auch das Robert-Koch-Institut würde im Nachhinein viele dieser Maßnahmen kritisch beurteilen. So hält der Staatsrechtler die Urteile gegen die Attestärzte „unter Gerechtigkeitsaspekten für inakzeptabel“. „Eine Maßnahme, die sich später als weitgehend wirkungslos erweise, könne kaum Grundlage für massive Grundrechtseingriffe und strafrechtliche Sanktionen sein“
Darauf gründet die Forderung nach einer Amnestie für Pandemievergehen, ähnlich wie in Spanien. Diese Amnestie und damit das Ende der kontroversen Debatte ist in der BRD nicht in Sicht.
Diplomatische Interventionen US-amerikanischer Stellen, von den Deutschen oft kritisiert, haben aber in diesem Fall ihre volle Berechtigung.
Unsere Gruppe hat sich seit ihrer ersten Zusammenkunft dieser Rechtsbetrachtung verbunden gefühlt. All ihre Spaziergänge hatten ihre Berechtigung. Doch leider wird sie weiter spazieren gehen müssen.
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